Hauptstudium, und nun?

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Dieser Artikel ist nicht mehr aktuell und bedarf stärkerer Überarbeitung. Er sollte daher, wenn überhaupt nur noch als grober Anhaltspunkt verwendet werden.


Current event marker.svg Der Artikel beinhaltet ein aktuelles Thema. Der Inhalt kann sich bald ändern.
Also immer wieder mal hier nach aktuellen Infos schauen.

Einleitung

Es ist geschafft, das fünfte Semester und damit das Hauptstudium hat begonnen. Doch jetzt wird es leicht verwirrend und viele wissen noch nicht, wie genau es jetzt weiter geht, was alles zu beachten ist. Dazu dieser kleine Guide...

Doch eins vorweg: Noch sind nicht alle nötigen Informationen vorhanden um eine vollständige bzw. genauere Anleitung zu schreiben. Doch unser Prüfungsamt, insbesondere Frau Eberhardt, arbeitet daran sämtliche benötigten Anhänge der Prüfungsordnung fertig zu stellen. (ETA 2 Wochen) Drum beziehen sich noch paar Sachen auf die Prüfungsordnung ab M98. Aber um einen Überblick zu bekommen, was auf uns zukommt reicht das allemal.

Bis es soweit ist und dieser Artikel vervollständigt wird sollte man schonmal anfangen sich darüber Gedanken zu machen, was genau man eigentlich weiterstudieren will. Denn davon hängt unter anderem ab, welche Fächer man belegen muss

Wahl der Vertiefungsrichtung

Wie schon angesprochen muss man sich im Hauptstudium aussuchen, in welche Richtung man sein Studium vertiefen will.

Zur Auswahl stehen sechs Vertiefungsrichtungen:

  • IHS (Integrierte Hard- und Softwaresysteme)
  • IKIS (Informatikkomponenten für intelligente Systeme) (weitere Infos hier)
  • MI (Medizintechnik)
  • MIKS (Multimediale Informations- und Kommunikationssysteme)
  • ST (Steuerungstechnik, Technische Kybernetik)
  • TKMT (Telekommunikations- und Messtechnik)

Die Wahl kann man eigentlich ganz nach den eigenen Vorlieben treffen und danach, wo man sich die meisten Berufschancen ausrechnet oder was auch immer einen so antreibt. Infomaterial zu den einzelnen Vertiefungsrichtungen gibt es auf den Seiten des Fachschaftsrates. Wenn hier garnix dabei ist, was einem gefällt kann man sich auch seine eigene Vertiefungsrichtung zusammenbasteln. Dies sollte man aber in Absprache mit unserem Prüfungsamt tun, damit eine runde Sache bei rauskommt.

Fächerwahl

Mit Wahl der Vertiefungsrichtung legt man indirekt fest, welche Fächer man belegen kann bzw. muss. Da für unser Matrikel aber noch nicht genau feststeht, welche Fächer zu welchen Vertiefungen gehören kann man sich erstmal nur an den Übersichten der M98er orientieren. Wobei die unterstrichenen Wahpflichtfächer nur Empfehlungen sind, die man idealerweise belegen sollte, wenn man schon diese Vertiefung weitermacht. Allerdings kann man hier wirklich komplett frei wählen. Frau Eberhardt arbeitet aber dran, dass wir auch solch schicke Übersichten bekommen. Insgesamt muss man bis zum Diplom 4 Wahlpflichtfächer ET und 4 Wahlpflichtfächer INF abgelegt haben. Also im Schnitt 2x2 im fünften und sechsten Semester.

Wie man in diesen Übersichten sieht gibt es in jeder Vertiefungsrichtung dann nochmal einen Schwung Fächer, die extra für diesen Studienschwerpunkt (Vertiefungsrichtung) angeboten werden. Aus diesem kompletten Stapel müssen wir uns dann nochmal Fächer im Umfang von 40 SWS aussuchen, die wir belegen. Wobei man hier auch nur eine eingeschränkte Wahl hat. Es gibt Fächer im Umfang von so ca. 20 SWS1, über die man Komplexprüfungen schreibt. Die kann man sich nicht aussuchen. Aber den Rest kann man sich so legen, dass man insgesamt auf seine 40 SWS kommt. Aber das kommt erst ab dem sechsten Semester. Drum muss man sich jetzt noch nicht unbedingt einen Kopp machen, welche von den Fächern man ablegt. Es sei denn, man möchte ein paar Fächer vorziehen.

Des Weiteren kann und sollte man sich mal das Vorlesungsverzeichnis dieses Semesters ansehen.

Es sieht wohl so aus, dass im VLV bei den einzelnen Vertiefungsrichtungen noch zu viele Fächer drinne stehen. Aber z.Z. bleibt uns wohl nix anderes übrig als dem VLV zu trauen und zu allen Fächern hinzugehen, die bei unserer Wunschvertiefungsrichtung stehen.

Nachrichtentechnik ist definitiv kein Pflichtfach sondern ein Wahlpflichtfach Elektrotechnik!

Zusätzlich zu den ganzen technischen Fächern müssen wir bis zum Diplom noch diverse nichttechnische Wahlfächer ablegen. Also so Zeuch wie Studium Generale, Fremdsprachen und, was wahrscheinlich die wenigsten schon weghaben, insgesamt sechs SWS in wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Fächern.

Jetzt weiß man schonmal, zu welchen Vorlesungen und Übungen man hingehen sollte. Doch damit hört der Spaß nicht auf.

Prüfungswahl

Interessanterweise kann man nämlich ab diesem Semester teilweise selbst entscheiden, welches Fach man als Prüfung und welches man als Schein ablegt

Und das funktioniert folgendermaßen:

Es gibt mehrere Klassen von Fächern:

  • Pflichtfächer:
    • In diesen Fächern muss eine schriftliche Prüfung abgelegt werden
  • Wahlpflichtfächer Informatik:
    • Hier kann man sich aussuchen, welche Fächer man als Schein und welche als Prüfung ablegt (je zwei von beiden)
  • Wahlpflichtfächer Elektrotechnik:
    • Hier trifft das gleiche zu wie bei den Wahlpflichtfächern Informatik
  • Fächer extra für Studienschwerpunkt:
    • Hier muss man über jeweils mehrere1 Fächer zusammen (mündliche) Komplexprüfungen "schreiben". Jedes Semester eine, beginnend mit dem sechsten Semester. Also insgesamt drei Komplexprüfungen über je 9-121 SWS.
    • Andere Fächer von diesem Block sind nur mit Scheinen abzuschließen.
    • Mit den Komplexprüfungen und Scheinen zusammen muss man imho auf 40 SWS kommen.
  • Hauptseminar:
    • Haben wir erst im achten und neunten Semester und wird mit benoteten Scheinen bewertet
  • Blahfächer:
    • Die Matrikel vor uns konnten (mussten) den wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Spaß noch mit einer schriftlichen Prüfung abschließen. Wie das bei uns aussieht wissen wir hoffentlich in spätestens zwei Wochen
  • Studienjahres- und Diplomarbeit:
    • naja erstmal so weit kommen...

Aus den oben angesprochenen Übersichten ist entnehmbar, welches Fach zu welcher Klasse gehört.

Aber nu wird's komisch. In der Diplomprüfungsordnung-Besondere Bedingungen (DPO-BB) steht zwar, dass man dem Studienausschuss vor Anmeldung der ersten Prüfung mitteilen muss, welche Wahlpflichtfächer man als Prüfung ableisten will. Das ist aber blödsinn. Es reicht, wenn man sich (elektronisch) zu den Prüfungen anmeldet, die man als Prüfung machen will. Den Rest macht man dann einfach als Schein. Man kann auch einfach z.B. erstmal alle Wahlpflichtfächer als Prüfungen machen und dann beim Antrag aufs Diplom sagen, welche man nu als Schein, und welche als Prüfung haben will.

Desweiteren steht da drinne, dass die Scheine der Wahlpflichtfächer Vorraussetzungen für die Zulassung der dazugehörigen Prüfungen sind. Naja das erübrigt sich ja dann auch.

Und als ob das noch nicht genug ist, was wir beachten/machen müssen haben wir mal wieder Praktika.

Praktika

Bei den Praktika wird uns relativ freie Hand gelassen. Es geht eigentlich nur darum SWS zu sammeln.

Wir haben Praktika in Elektrotechnik, wozu auch Automatisierung zählt, und Informatikprakika.

Jedes Praktikum zählt 0,2 oder 0,25 SWS und insgesamt müssen wir auf sowohl für die E-tech.- als auch Info-Praktika auf je 1 SWS pro Semester kommen (insgesamt also auf 2*2 SWS).

Infopraktika werden folgende angeboten:

Etechnik Testatkarten, auf denen auch steht, welche Praktika wir machen können gibt es im Helmholtzbau im Sekretariat der Hochfrequenztechnik gleich den Gang runter, wo wir die Get-Praktika hatten.


Es gibt jedoch auch noch Pflichtpraktika, bzw. Laborpraktika/Laborarbeit, oder wie auch immer man es nennen will... Die sind aber nochmal seperat in den Übersichten aufgeführt und müssen parallel zu den Wunschpraktika auch noch abgelegt werden. Sie zählen aber nicht in die 1 SWS rein und fangen auch erst im sechsten Semester an.

Schluss

Es ist spät, ich hab keinen Bock mehr und hoffe nix vergessen oder gar falsch verstanden/erklärt zu haben.

Dieses Werk wird so bald es geht vervollständigt und erweitert.

so long...

Pale 00:52, 10. Okt 2006 (CEST)


1 In der DPO-BB steht 9 SWS aber es scheint abhängig von der gewählten Vertiefungsrichtung zu sein.