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#Wie stehen "Dienst" und "Protokoll" in Zusammenhang?
 
#Wie stehen "Dienst" und "Protokoll" in Zusammenhang?
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#* Eine Schicht bietet der darüber liegenden einen Dienst an.
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#*  Der Dienst wird durch das Zusammenwirken der Schichtinstanzen gemäß einem spezifizierten Protokoll erbracht.
 
#Was beschreibt das ISO/OSI-Basisreferenzmodell? Wie ist es aufgebaut?
 
#Was beschreibt das ISO/OSI-Basisreferenzmodell? Wie ist es aufgebaut?
#Wie funktioniert das Zusammenspiel unterschiedlicher Schichten in einem geschichteten #Kommunikationssystem?
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#*Anwendungsbezug
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#**[7]  Anwendungsschicht (Application Layer, Schicht 7)
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#**[6]  Darstellungsschicht (Presentation Layer, Schicht 6)
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#**[5]  Kommunikationssteuerungsschicht (Session Layer, Schicht 5)
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#*Transportbezug
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#**[4]  Transportschicht (Transport Layer, Schicht 4):
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#**[3]  Vermittlungsschicht (Network Layer, Netzwerkschicht, Schicht 3)
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#**[2]  Sicherungsschicht (Data Link Layer, Schicht 2)
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#**[1]  Bitübertragungschicht (Physical Layer, Schicht 1)
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#Wie funktioniert das Zusammenspiel unterschiedlicher Schichten in einem geschichteten Kommunikationssystem?
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#*Im ISO/OSI-Basisreferenzmodell wird das Zusammenspiel von zwei Instanzen an der Dienstschnittstelle in einem Dienstmodell genau festgelegt. Die Zusammenarbeit erfolgt in den folgenden Schritten:
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#**(N+1)-Instanz übergibt an der Dienstschnittstelle eine (N)-Interface Data Unit (N)-IDU.
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#**Die (N)-Instanz teilt die (N)-IDU in zwei Teile auf:
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#***transparent zu übertragende Nutzdaten: (N)-Service Data Unit (N)-SDU;
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#***Steuerinformation: (N)-Interface Control Information (N)-ICI.
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#**Zur Übertragung der (N)-SDU ist gemäß dem vereinbarten Telekommunikationsprotokoll eine (N)-Protocol Control Information (N)-PCI zu erzeugen, die gemeinsam mit der (N)-SDU die (N)-Protocol Data Unit (N)-PDU bildet.
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#**Diese (N)-PDU wird transparent zwischen den N-Instanzen übertragen.
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#**Zur Übertragung der (N)-PDU durch die darunter liegende Schicht ist entsprechende  Kontrollinformation (N-1)-Interface Control Information für die untere Schnittstelle zu erzeugen; die (N)-PDU und diese (N-1)-ICI bilden somit die (N-1)-IDU.
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#Welche Aspekte müssen im Rahmen der Mobilkommunikation betrachtet werden?  
 
#Welche Aspekte müssen im Rahmen der Mobilkommunikation betrachtet werden?  
#Was versteht man unter ortsabhängigen Diensten? Was ist hierbei der Unterschied zu kontextsensitiven #Diensten? Detaillieren Sie dabei den Begriff "Kontext".
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#*Benutzermobilität: Der Benutzer kommuniziert (drahtlos) „zu jeder Zeit, an jedem Ort, mit jedermann.”
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#*Gerätemobilität: Ein Endgerät kann zu einer beliebigen Zeit, an einem beliebigen
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Ort im Netz angeschlossen werden.
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#*Der Wunsch nach mobiler Datenkommunikation schafft den Bedarf zur Integration von drahtlosen Netzen in bestehende Festnetze:
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#**im lokalen Bereich: Standardisierung von IEEE 802.11, ETSI (HIPERLAN)
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#**im Internet: die Mobile IP-Erweiterung
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#**im Weitverkehrsbereich: Anbindung an ISDN durch GSM, UMTS, LTE…
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#Was versteht man unter ortsabhängigen Diensten? Was ist hierbei der Unterschied zu kontextsensitiven Diensten? Detaillieren Sie dabei den Begriff "Kontext".
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Umgebungsbewusstsein
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 welche Dienste, wie Drucker, Fax, Telefon, Server etc. existieren in der
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lokalen Umgebung
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  Nachfolgedienste
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 automatische Anrufweiterleitung, Übertragung der gewohnten
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Arbeitsoberfläche an den aktuellen Aufenthaltsort
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  Informationsdienste
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 „push”: z.B. aktuelle Sonderangebote im Supermarkt
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 „pull”: z.B. wo finde ich Pizza mit Thunfisch
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  Nachfolgen der Unterstützungsdienste
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 Caches, Zwischenberechnungen, Zustandsinformation etc. „folgt” dem
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mobilen Endgerät durch das Festnetz
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  Privatheit
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 wer soll Kenntnis über den Aufenthaltsort erlangen
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#Wie können Sie die Entwicklung im Bereich der Mobiltelefonie grob beschreiben?
 
#Wie können Sie die Entwicklung im Bereich der Mobiltelefonie grob beschreiben?
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#*1907 Kommerzielle Transatlantik-Verbindungen
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#*1915 Drahtlose Sprachübertragung New York - San Francisco
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#*1926 Zugtelefon auf der Strecke Hamburg - Berlin
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#*1928 viele Feldversuche mit TV (Farb TV, Nachrichten, Atlantik)
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#*1958 A-Netz in Deutschland
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#*1972 B-Netz in Deutschland
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#*1982 Start der GSM-Spezifikation
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#*1986 C-Netz in Deutschland
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#*1991 Spezifikation des DECT-Standards
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#*1992 Start von GSM
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#*1997 Wireless LAN - IEEE802.11
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#*2002 Start von UMTS (in Japan)
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#*2009 ersten kommerziellen LTE-Netzwerke von TeliaSonera in Stockholm und Oslo in Betrieb genommen
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#*heute Arbeit an der 5. Generation
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#Welches vereinfachte Referenzmodell wurde für die Mobilkommunikation eingeführt? Erläutern Sie die Funktionen der jeweiligen Schichten und deren Beziehung zum ISO/OSI-Basisreferenzmodell.
 
#Welches vereinfachte Referenzmodell wurde für die Mobilkommunikation eingeführt? Erläutern Sie die Funktionen der jeweiligen Schichten und deren Beziehung zum ISO/OSI-Basisreferenzmodell.
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Anwendungsschicht   Dienstelokation
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 neue Anwendungen (Multimedia)
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 Adaptive Anwendungen
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Transportschicht  Staukontrolle, Flusskontrolle
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 Dienstqualität
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Netzwerkschicht  Adressierung, Wegewahl
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 Endgerätelokalisierung
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 Handover
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Sicherungsschicht  Authentifizierung
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 Multiplexing, Medienzugriff
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 Medienzugangskontrolle
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Bitübertragungsschicht  Verschlüsselung
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 Modulation
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 Interferenzen
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 Dämpfung
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 Frequenzen
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#Was versteht man unter dem Begriff "Overlay-Netze"? Was bedeuten in diesem Zusammenhang "vertikaler Handover" und "horizontaler Handover"?
 
#Was versteht man unter dem Begriff "Overlay-Netze"? Was bedeuten in diesem Zusammenhang "vertikaler Handover" und "horizontaler Handover"?
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[[Datei:Datei:Overlay.png]]
    
== Allgemeine Grundlagen des Netzmanagements ==
 
== Allgemeine Grundlagen des Netzmanagements ==
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